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Auf ein Gespräch mit Frank Wiegand – Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Kelsterbach

 

Kurze Vita: 

  • Geboren am 19.01.1979 in Wiesbaden-Sonnenberg
  • verheiratet
  • Mit 16 Mittlere Reife
  • Ausbildung zum Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik
  • Abitur auf zweitem Bildungsweg am Ketteler-Kolleg des Bistum Mainz
  • 2002 – 2012 Küster am Mainzer Dom
  • 2012 – 2020 Flughafen Frankfurt in verschiedenen Positionen
  • Aktuell: Fachreferent Dienstleistungssteuerung bei der Deutschen Bahn Station&Service AG
  • 2002 Eintritt in die CDU
  • Seit 2019 Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Kelsterbach

 

Herr Wiegand, Sie sind seit kurzem Stadtverordnetenvorsteher. Wie kamen Sie zu Ihrem politischen Ehrenamt?

Ich habe mich sowohl als Bürgermeisterkandidat, als auch als Stadtverordneter für die CDU bei den Wahlen im März 2021 beworben. Da Helga Oehne nach vielen Jahren dieses Amt nicht mehr weiterführen wollte, wurde ich gefragt, ob ich ihr Nachfolgen möchte. Ich bin sehr dankbar, dass man mir das zutraut.

Warum leben Sie gerne in Kelsterbach?

                Kelsterbach ist nicht nur eine schöne Stadt im Herzen des Rhein-Main-Gebiets, sondern hat

                für meine Frau und mich eine besondere Bedeutung. Als wir uns kennenlernten und

zusammenkamen, machte meine Frau eine Ausbildung in Kelsterbach zur Speditions-

kauffrau. Wir trafen uns dann öfters in der Mittagspause hier und veranstalteten Picknicks

am Mainufer. Damals ahnten wir noch nicht, dass wir hier dann auch unser Haus bauen

würden. Heute hat sich der Kreis für uns geschlossen.

 

Wohin wird ihre erste Reise gehen, wenn die Pandemie ein unbeschwertes Reisen wieder zulässt?

Wir werden erstmal an die Nordsee fahren, das Meer übt auf uns schon immer eine Faszination aus.

Welches Buch haben Sie gerade auf Ihrem Nachttisch liegen?

                Achtsam Morden von Karsten Dusse

Mit wem würden Sie gern für einen Tag den Platz tauschen?

                Mit dem Papst, um einmal in das vatikanische Archiv zu kommen und dort zu stöbern.

Total überwertet finde ich …  

Materieller Reichtum, der nützt einem nichts, wenn man nicht lernt, zufrieden zu sein mit dem, was man erreicht hat.

 

Ihr bislang schönstes Reiseziel?

Die Hawaiianischen Inseln. Diese durch die Kraft des Feuers inmitten des Ozeans entstandene Inselkette mit ihren herrlichen Landschaften.

Was wollten Sie als Kind immer werden?

Feuerwehrmann, aber bei uns gab es keine Jugendfeuerwehr, die wurde erst später gegründet. Schade.

Ihre Helden des Alltags?

Die Mitarbeiter:innen von Feuerwehr und Rettungsdiensten, die tagtäglich ihr eigenes Leben riskieren, um anderen zu helfen.

Welche Gabe würden Sie gerne besitzen?

Heilen zu können, die Pandemie zeigt uns, wie wichtig unsere Gesundheit ist.

Was ist ihr nächstes Projekt?

Da habe ich zurzeit nichts geplant. Ich habe ja erst zwei Projekte abgeschlossen, politisch den Wahlkampf und da gilt es jetzt erstmal anzukommen in der neuen Aufgabe und sich darauf zu konzentrieren, die Antworten auf die Zukunftsfragen für Kelsterbach zu finden.

Und privat habe ich einen Teich ausgehoben und mit dem Aushub einen Bachlauf angelegt. Das ist eine wunderschöne Oase der Ruhe, an der sich die Tiere tummeln. Herrlich um mal runterzukommen.